Acryl und Öl auf Leinwand 100 x 100 x 1,5 cm
„Verbundene Einsamkeiten“ (2026) von Ingrid Reichenberger
Online seit 06.01.2026
Wertangabe: 1.950,00 €

#Malerei #abstrakt #Sonstige Kunstthemen
Dieses Bild ist aus dem Gefühl entstanden, gleichzeitig verbunden und allein zu sein. Wir bewegen uns permanent in Beziehung zu anderen und fühlen uns dabei doch oft isoliert. In einer Zeit globaler Unsicherheit, permanenter Reizüberflutung und gleichzeitiger Sehnsucht nach Orientierung wirken die schwebenden Sphären wie Sinnbilder menschlicher Zustände, verletzlich, verbunden, auf der Suche nach Balance. Jede für sich geschlossen, verletzlich, mit eigener Farbe und Geschichte.
Der vielschichtige, aufgeraute Hintergrund steht für Überforderung, Informationsrauschen und Brüche. Nichts ist statisch, alles in Bewegung.
Die Linien zwischen ihnen sind keine klaren Wege, sondern tastende Verbindungen. Mal nah, mal brüchig, mal fast verloren. Nichts ist glatt, nichts eindeutig.
Das Gefühl, nicht allein zu sein mit der eigenen Einsamkeit. Für das Wissen, dass Verbindung auch dann existiert, wenn sie fragil ist.
Innehalten, Verbindungen neu denken und im Chaos Bedeutung und Halt finden.

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